Sie befinden sich hier: Wirtschaft | Ausgezeichneter Wohnort

Steinbach erneut "Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte"

2016: IHK Frankfurt am Main vergibt Gütezeichen für Wohnortqualität

Von links: Karen Hoyndorf, stellvertretende Präsidentin der IHK Frankfurt am Main und Bürgermeister Dr. Stefan Naas | Foto © Nicole GruberStadt Steinbach (Taunus) ist erneut „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“. Karen Hoyndorf, stellvertretende Präsidentin der IHK Frankfurt am Main, übergab im Rahmen eines Treffens im Steinbacher Rathaus die Urkunde zum erfolgreichen Bestehen des IHK-Qualitätszeichens an Bürgermeister Dr. Stefan Naas. Damit ist Steinbach die erste Kommune im Bezirk der IHK Frankfurt am Main, die drei Jahre nach der erstmaligen Auszeichnung erneut geehrt wurde.

Im Vorfeld hatte die IHK Frankfurt am Main sechs Handlungsfelder geprüft, in denen Steinbach jeweils etwas zu bieten hat: „Strategische Zielsetzung“, „Zuzug leicht gemacht“, „Beruf und Familie“, „Ausländische Fach- und Führungskräfte“, „Kultur und Freizeit“ sowie „Harte Standortfaktoren“.

„In Steinbach werden viele Dinge auf den Weg gebracht, um als attraktive Kommune wahrgenommen zu werden. Besonders positiv ist das Zusammenspiel von Stadt, Gewerbe, Vereinen und Bürgern, das in zahlreichen Projekten konkret wird. So tragen die Akteure gemeinsam dazu bei, dass sich die Stadt als ausgezeichneter Standort zum Wohnen und Arbeiten behaupten kann“, sagte Hoyndorf im Rahmen der Urkundenübergabe. Beispielhaft für viele Initiativen nannte Hoyndorf das „Soziale Netzwerk Steinbach“, einen Zusammenschluss verschiedener Institutionen, der schnelle Unterstützung und nachhaltige Begleitung in schwierigen Lebenssituationen anbietet.

„Eine tatkräftige Kommune geht auf ihre Bürger zu – und dies ist in Steinbach definitiv der Fall. Besonders beeindruckend ist das breite Portfolio an Informationen, die Steinbach seinen (potenziellen) Einwohnern zur Verfügung stellt. Diese reichen von der Neubürgermappe und dem Neubürgerabend bis hin zu Informationen zu Kulturund Freizeitangeboten. Dass Steinbach sich nicht auf dem Erreichten ausruht, zeigen zudem die konkreten Entwicklungsziele, die wir für die kommenden Jahre mit der Stadt vereinbart haben. Hierzu gehört, die Willkommensbroschüre der Stadt zukünftig auch in englischer Sprache anzubieten und sämtliche für den Wirtschaftsstandort relevanten Informationen kompakt in einem speziellen Bereich auf der Homepage darzustellen“, sagte Hoyndorf.

Bürgermeister Stefan Naas sieht in dem Zertifikat einen Gradmesser für die Leistungsfähigkeit des Wohnstandortes. „Wir freuen uns, dass wir als erste Kommune im Bezirk der IHK Frankfurt am Main erneut ausgezeichnet werden. Dies ist Lohn für die Anstrengungen, die wir in den vergangenen Jahren unternommen haben, um noch stärker als attraktiver Wohn- und Arbeitsort wahrgenommen zu werden“, kommentierte Naas die Auszeichnung. Er verwies dabei auch auf den engen Austausch mit den örtlichen Unternehmen, der dazu beitrage, dass man Bedarfe frühzeitig erkenne und entsprechend handeln könne. Dies sei insbesondere vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Standortentwicklung. Wirtschaftsförderung ist in Steinbach Chefsache, insofern ist die Wirtschaftsförderin Carina Schmidt als Stabstelle direkt dem Büro des Bürgermeisters zugeordnet und der einheitliche Ansprechpartner für die städtischen Gewerbetreibenden.

Mit Blick in die Zukunft verwies Naas auch auf das Projekt „Soziale Stadt“ und die dabei geplanten Maßnahmen: „Mit dem Wiederaufbau unseres Bürgerhauses wurde bereits ein wichtiger Grundstein zur Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen gelegt. Neben diesen und weiteren städtebaulichen Projekten stehen aber auch soziale Projekte im Mittelpunkt, die dazu beitragen, dass das Wohnumfeld noch attraktiver gestaltet wird. Hierzu gehören die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei Bauprojekten im Quartier und die Förderung der Jugend durch Schaffung von Angeboten mit Selbstorganisation.“

 

Hintergrund: „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“

Das Audit „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“ ist eine Initiative des IHK-Forums Rhein-Main. Mithilfe dieses Instrumentes wollen die Industrie- und Handelskammern der Metropolregion FrankfurtRheinMain mit den Kommunen in einen Dialog darüber treten, welche Strategien und Maßnahmen vorbildlich sind, um ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort für potenzielle Neubürger zu sein. Bisher haben 44 Kommunen in FrankfurtRheinMain das Audit auf Basis von 30 Kriterien in sechs Handlungsfeldern erfolgreich durchlaufen. Nach dem erfolgreichen Bestehen des IHK-Qualitätszeichens kann die Stadt Steinbach nun bis Ende 2021 mit der Auszeichnung für sich werben.

Weitere Informationen unter www.ausgezeichneter-wohnort.de.

 

2013: Erste Kommune im Bezirk der IHK Frankfurt am Main mit IHK-Qualitätszeichen ausgezeichnet

Steinbach (Taunus) ist ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte Erhalten Neubürger bei Ihrer Kommune eine individuelle Beratung über die Betreuungssituation vor Ort? Verfügen Ihre Ansprechpartner für Neubürger über Fremdsprachenkenntnisse? Gibt es Informationsmaterial, mit dem Sie die Bürgerinnen und Bürger über Kultur und Freizeitangebote Ihrer Kommune informieren? Diese und weitere Fragen hat die Stadt Steinbach (Taunus) im Rahmen des Audits zum IHK-Key_Visual_Ausgezeichneter_Wohnort_200.jpgQualitätszeichen „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“ beantwortet. „Die Stadt Steinbach (Taunus) hat bewiesen, dass sie in besonderem Maße Anstrengungen unternimmt, um von potenziellen Neubürgern als attraktive Kommune wahrgenommen zu werden. Deshalb hat sie sich diese Auszeichnung redlich verdient“, sagte Karen Hoyndorf, stellvertretende Präsidentin der IHK Frankfurt am Main, bei der Übergabe der Urkunde im Steinbacher Rathaus.

 

„Wir freuen uns außerordentlich über diese Auszeichnung. Sie ist der Lohn für die Anstrengungen, die wir in den vergangenen Jahren unternommen haben, um noch stärker als attraktiver Wohn- und Arbeitsort wahrgenommen zu werden“, kommentierte Dr. Stefan Naas, Bürgermeister der Stadt Steinbach (Taunus), die Auszeichnung. Naas hob insbesondere den Neubau der Geschwister-Scholl-Schule hervor, der im Frühjahr des vergangenen Jahres fertiggestellt wurde. Dadurch sei nun allen Steinbacher Schülerinnen und Schülern ein Betreuungsplatz am Nachmittag garantiert. Auch die Ansiedlung von Caritas und Internationalem Bund mit eigenen Büro in Steinbach habe dazu beigetragen die städtische Infrastruktur so auszubauen, dass für viele Lebensbereiche Unterstützung und Hilfestellungen gewährleistet sind.

 

20131114_Ausgezeichneter_Wohnstandort_200.jpgInsbesondere für die Integration von Migranten werde viel getan, so Naas. Stolz ist er beispielsweise auf die Interkulturelle Vermittlungsstelle. Nach dem Motto „Migranten helfen Migranten“ erhalten neu zugewanderte Bürgerinnen und Bürger dort Unterstützung von Menschen mit ähnlichen Lebenserfahrungen. Als eine von insgesamt vier Kommunen des Hochtaunuskreises ist Steinbach zudem Standort der „Modellregion Integration“. Im Rahmen dessen bietet der örtliche Caritasverband ein Bildungscoaching für junge Migrantinnen und Migranten an, um diese bei der Integration zu unterstützen.

 

20131128_Ausgezeichneter_Wohnstandort_200.jpg„Diese Projekte sind vorbildlich und ein Baustein, damit Steinbach als attraktiver Wohnort für Neubürger wahrgenommen wird“, so Hoyndorf. In Zeiten des demografischen Wandels und dem damit verbundenen Fachkräftemangel werde der Wettbewerb zwischen den Kommunen um den Zuzug von Neubürgern immer stärker. „Wichtig ist deshalb, dass die Kommunen sich dieser Herausforderung bewusst sind und aufbauend auf ihren Stärken ein strategisches Konzept entwickeln, mit dem sie den Bedürfnissen von Fach- und Führungskräften gerecht werden können. Dabei kommt es nicht alleine auf die Verwaltung an. Hilfreich ist vor allem auch ein funktionierendes Netzwerk aus Kirchen, Vereinen und Verbänden.“ Dass dieser Aspekt in Steinbach besonders stark ausgeprägt ist, beweise das „Soziale Netzwerk Steinbach“. Dieser Zusammenschluss verschiedener Institutionen bietet schnelle Unterstützung und nachhaltige Begleitung in schwierigen Lebenssituationen an.

 

Bis 2016 kann Steinbach nun mit der Auszeichnung „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“ werben.

 

Hintergrund: „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“

Das Audit „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“ ist eine Initiative des IHK-Forums Rhein-Main. Mithilfe dieses Instrumentes wollen die Industrie- und Handelskammern der Metropolregion FrankfurtRheinMain mit den Kommunen in einen Dialog darüber treten, welche Strategien und Maßnahmen vorbildlich sind, um ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort für potenzielle Neubürger zu sein. Ziel des Audits ist es, eine gelebte Willkommenskultur zu etablieren, sodass sich in- und ausländische Fach- und Führungskräfte in FrankfurtRheinMain heimisch fühlen und ein Angebot vorfinden, das ihren Bedürfnissen entspricht. Alle Ober-, Mittel- und Unterzentren in der Region FrankfurtRheinMain können das Audit bei den jeweils regional zuständigen Industrie- und Handelskammern beantragen.
Bislang ausgezeichnete Kommunen:

  • Bensheim, Kreis Bergstraße
  • Groß-Gerau, Landkreis Groß-Gerau
  • Idstein, Rheingau-Taunus-Kreis
  • Wölfersheim, Wetteraukreis
  • Weiterstadt, Landkreis Darmstadt-Dieburg

 

ANSPRECHPARTNERIN

 

Wirtschaftsförderung
Frau Carina Schmidt

 

WEITERE INFORMATIONEN

 

Steinbach (Taunus) - ein ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte