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Stadt kann Container-Kita übernehmen

Container-Kita auf dem Areal in der Obergasse | Foto © Nicole GruberSteinbachs Erster Stadtrat Lars Knobloch freut sich, dass die Stadt die Container-Kita, in der zur Zeit die Kinder der katholischen Kindertagesstätte „St. Bonifatius“ betreut werden, nach Fertigstellung des Neubaus der Kindertagesstätte übernehmen kann.

Pfarrer Andreas Unfried und Dr. Winfried Becker vom Verwaltungsrat der Kirchengemeinde haben  grünes Licht gegeben, um hierüber mit der Stadt einen Vertrag zu schließen und damit der Stadt zu ermöglichen, bereits im ersten Quartal 2020 zusätzliche Betreuungskapazitäten anzubieten.

Die kath. Kirchengemeinde St. Ursula, Oberursel und Steinbach, baut derzeit mit Eigenmitteln und finanzieller Unterstützung des Bistums Limburg, des Landes Hessen und vor allem  der Stadt Steinbach (Taunus) eine neue sechsgruppige Einrichtung am bisherigen Standort in der Obergasse. Die neue moderne Kita kann voraussichtlich Anfang März 2020 bezogen werden. Ab  diesem Zeitpunkt könnten dann die vier Gruppen in der Container­anlage von der Stadt übernommen werden. 

Von links: Erster Stadtrat Lars Knobloch und Dr. Wilfried Becker vom Verwaltungsrat der Kirchengemeinde | Foto © Nicole GruberLars Knobloch erklärt, dass mit dieser Möglichkeit die in Steinbach dringend benötigten Betreuungsplätze, allen voran in der U3-Betreuung, realisiert werden können. Bei einem Vor‑Ort-Termin besichtigte der Erste Stadtrat die Container-Kita und dankte Herrn Dr. Becker als Vertreter der Kirchengemeinde für das interessante Angebot. 

Der Kindertagesstättenbedarfs- und Entwicklungsplan für das Jahr 2018/2019, der zur Zeit in den städtischen Gremien beraten wird, weist in der U3-Betreuung einen Mangel an rund drei Gruppen und  im Ü3-Bereich ein Minus von rund einer Gruppe aus. Der Magistrat der Stadt Steinbach (Taunus) schlägt der Stadtverordnetenversammlung daher den Neubau einer weiteren, dritten städtischen Kindertagesstätte vor. Bis diese realisiert ist, könnten dank der Interimslösung alle Kinder in Steinbach bereits vorher mit einem Betreuungsplatz versorgt werden, sofern, so Knobloch, ausreichend Erzieherinnen und Erzieher gefunden werden. Mit der Verkehrsführung zu den zwei Kindertagesbetreuungseinrichtungen wird sich die Stadtverwaltung im kommenden Jahr intensiv beschäftigen, kündigt Knobloch an. 

Finanziell würden sowohl die Kirchengemeinde, wie auch die Stadt von dieser interessanten Lösung profitieren. Die Kirchengemeinde spart die Kosten für den Abbau der Container und den Rückbau der Versorgungsleitungen und Fundamente und die Stadt spart die Kosten für die Herrichtung eines geeigneten Grundstücks und den Aufbau der Container samt Versorgungsleitungen. Nach grober Schätzung liegt das Einsparpotenzial bei einer hohen fünfstelligen Summe die zwischen der Stadt und der Kirchengemeinde fair aufzuteilen wäre. „Das würde der Stadt bei der angespannten Haushaltslage sicher ein Stück helfen“ betont Erster Stadtrat Lars Knobloch.

 

 

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