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Bioabfall nicht in Plastiktüten entsorgen

Die Rhein-Main Deponie GmbH (RMD), die den in Steinbach (Taunus) gesammelten Bioabfall in ihrer Biogasanlage im Deponiepark Brandholz (Neu-Anspach) zu Kompost weiterverarbeitet, bittet darum, kein Plastik in den Abfall einzubringen. Insbesondere soll der Biomüll nicht in Plastiktüten – auch nicht in kompostierbaren Maisstärkesäcken – entsorgt werden.

Unter den in Biotonnen anzutreffenden Störstoffen bilden Plastiktüten den größten Anteil. Auch kompostierbare Maisstärkesäcke können einen geringen Anteil Erdöl enthalten. Es ist nicht möglich, im automatisierten Sortierprozess alle Störstoffe restlos zu entfernen. Und aus Kunststoffen jeglicher Art können weder Bioenergie noch Qualitätskompost entstehen. In Mikroplastik zerfallene Plastiktüten landen im Kompost auf Beeten und Äckern, werden ins Grundwasser gespült, gelangen ins Meer und damit in die Nahrungskette.

Die RMD empfiehlt, den Bioabfall in Papiertüten zu sammeln oder in Zeitungspapier einzuwickeln. So werden Fliegen ferngehalten und der Bildung von Maden in der Biotonne vorgebeugt. Das Zeitungspapier saugt Flüssigkeiten im Bioabfall gut auf, so dass die Biotonne auch weniger stark verschmutzt.

Geeignete Abfallbeutel aus Papier sind im Bürgerbüro, Gartenstraße 20, in Gebinden zu 10 Stück zum Preis von 80 Cent erhältlich.

Für Fragen zur Bioabfallentsorgung steht die RMD unter Telefon 06145 9260-0 zur Verfügung.

ANSPRECHPARTNER

Haupt- und Personalamt
Herr Steffen Bonk