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Bekanntmachung Nr. 037/2019

Bauleitplanung der Stadt Steinbach (Taunus)
Bebauungsplan „Taubenzehnter II“ 1. und 2. Bauabschnitt
Inkrafttreten des Bebauungsplans

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Steinbach (Taunus) hat in ihrer Sitzung am 17.06.2019 den Bebauungsplan „Taubenzehnter II“ 1. und 2. Bauabschnitt“ gemäß § 10 Baugesetzbuch (BauGB) und die integrierte Gestaltungssatzung gemäß § 9 Abs. 4 BauGB i.V.m. § 91 Hessische Bauordnung (HBO) als Satzung beschlossen und die Begründung hierzu gebilligt.
 
Im Mittelpunkt des o.g. Bebauungsplans steht die Ausweisung eines Allgemeinen Wohngebiets i.S. § 4 BauNVO. Das rd. 0,75 ha große Plangebiet liegt im südlichen Anschluss an das Baugebiet „Taubenzehnter“ und westlich des Praunheimer Wegs.
 
Der Bebauungsplan tritt mit dieser Bekanntmachung in Kraft.
 
Abgrenzung räumlicher Geltungsbereich (genordet, ohne Maßstab)
 
 
Der Bebauungsplan, die Begründung sowie die zusammenfassende Erklärung werden im Bau-, Ordnungs- und Umweltamt der Stadt Steinbach (Taunus), Gartenstraße 25, 61449 Steinbach (Taunus), Zimmer 2, während der üblichen Dienststunden zu jedermanns Einsicht bereitgehalten. Über den Inhalt wird auf Verlangen Auskunft erteilt. Ergänzend werden die o.g. Unterlagen unter www.stadt-steinbach.de ins Internet gestellt.

Gemäß § 215 BauGB wird darauf hingewiesen, dass eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägevorgangs gem. § 215 Abs. 1 BauGB unbeachtlich werden, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind. Satz 1 gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2 a beachtlich sind.
Gemäß § 44 Abs. 5 BauGB wird darauf hingewiesen, dass der Entschädigungsberechtigte nach § 44 Abs. 3 BauGB Entschädigung verlangen kann, wenn die in den §§ 39 - 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt. Nach § 44 Abs. 4 BauGB erlischt der Entschädigungsanspruch, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die o. g. Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.
 
Stadt Steinbach (Taunus), den 06.08.2019
 
Steffen Bonk
Bürgermeister
 

ANSPRECHPARTNER

Stadtbauamt
Herr Alexander Müller